Hagerich

Hagerich

Der Name Hagerich kommt aus einer alten, heute fast verstummten Wortschicht. Hager bezeichnete einst etwas Schmalgewordenes, vom Übermaß befreit, gesammelt in seiner Essenz. Hagerich meint zugleich eine Gestalt am Rand. Einen, der leicht aus der Ordnung tritt und darin Haltung findet.

Schief zur Linie, fest im Stand.

Die Form verjüngt sich nach unten. Sie wirkt gespannt, gesammelt, wach. Der Körper trägt Spuren, ohne sie auszustellen. Wie eine Haltung, die sich bewusst setzt.
Dieses Kurinuki-Gefäß ist für Menschen, die Reduktion als Disziplin verstehen. Menschen, die im Unregelmäßigen Präsenz lesen. An Augen, die wissen, dass Form aus Wegnahme entsteht.