Wabi-Sabi

Egal ob Fotografie, Malerei, Keramik oder das Leben:

  • nichts bleibt,
  • nichts ist jemals vollendet,
  • nichts ist perfekt.


Ausgehend von dieser Erkenntnis verinnerliche ich Wabi-Sabi bei meiner Arbeit und übersetze es auf diese Weise:
„Wabi“
Melancholie, die sich in Freude verwandeln kann und zu einem erfüllten liebevollen Leben auffordert.
„Sabi“
Spuren des Lebens, des Alterns, des Gebrauchs und deren Akzeptanz.

In meinen Werken strebe ich ein großes Maß an Authentizität an. Dabei suche ich nicht die Vollkommenheit, sondern den einen Moment, in dem Stille und Liebe sichtbar wird. Oft sind es Motive, die das Vergehen (Vanitas) zum Inhalt haben. Für mich liegt darin die verborgene Schönheit, die sich demjenigen offenbart, der Sichtbares in Emotionen umwandeln kann. Das notwendige Mitgefühl wird dabei zu einem Schlüssel, der in alle Schlösser dieser Welt passt.


Vanitas - wenn die Farbe weicht
Ich gehe allein in den Abend.
Schneeflocken schweben dahin wie das Leben.
Die Blume begrüßt den weißen Pelz.
Freude durchzieht mein Herz.
Vanitas

Die Arbeiten sind selten symmetrisch, eher frei in der Form. Auch vermeide ich lauten Firlefanz. Das hilft beim Konzentrieren auf das Wesentliche. Und im Wesentlichen steckt ganz automatisch die unveränderte Natürlichkeit. Wenn dann Bilder oder Gegenstände beim Betrachten in die Stille führen, dann, ja, dann sind sie gelungen.