Tag 16 – Die Welt ist ein Steinkreis

Letzter Eintrag im Reisetagebuch. Selbstverständlich noch einmal ein Steinkreis. 😉
Die Nacht verbringe ich an einem Bergsee und trinke endlich mal einen Irish Coffee. Why not…

Einer meiner Lieblingsorte in Irland ist der Steinkreis von Uragh North. Für mich einer der bewegendsten und mystischsten Orte auf der Insel. Längengrad: 9° 41′ 44″ W – Breitengrad: 51° 48′ 41″ N.


Steinhütten in Clan Trá, Glanfahan
Wasserfall und Naturpark in Derrynamucklagh, County Kerry
Hotel: Gougane Barra

Tag 15 – Höhenunterschiede

Nach dem Aufstehen an den Strand. Ein Hund führt sein Herrchen entlang der Wasserlinie. Sonst ist niemand zu sehen. Leider auch keine Wale. Oder Delfine. Hier wurden Teile von „Star Wars“ gedreht. Ist aber auch wirklich unwirklich dieses Stückchen Erde.
Dann wieder rauf auf die Berge, später mit dem Auto Richtung Kerry. B&B und ein Pint Guinness.

Orte:
Berge von Dún Urlann, Graigue
Strand von Dún Urlann, Clooties und Cill Maoilchéadair, Glashabeg
B&B in Kilquane Feohanagh im Old Pier Guest Accommodation

Tag 13 – Ruhetag

Heute ist Ruhetag. Nur kleine Ausflüge auf der Dingle-Halbinsel. Dann Bed&Breakfast in einem netten Haus. Vom Gastgeber gab es einen Schokoladenkuchen zur Begrüßung. Den Ausblick auf das Meer und meinen braven Caddy inklusive. 😎

Orte:
B&B Heatons Gästehaus in Dingle, Country Kerry
Berge von Kilgobban, Beheenagh und Curracullenagh

Tag 12 – Geschmackssache…

Irisches Frühstück ist sehr reichhaltig. Fish & Chips sind allseits beliebt. Gemüse wird gern totgekocht. Chips sind Pommes. Stew gibt es in vielen Variationen. Erbsen und Kartoffeln werden gern gestampft. Iren sind stolz auf: Good Food. Was das genau ist, weiß ich noch nicht.

Französische Küche liegt mir etwas mehr.

Tag 11 – Zurück auf Anfang

Die Eindrücke auf dieser Tour sind vielfältig und atemberaubend. Eigentlich sollte ich glücklich sein, aber heute wird mir deutlich, dass ich einen „buffer overflow“ verhindern muss. Dafür werde ich Geschwindigkeit rausnehmen und die Richtung ändern. Meine Entscheidung: zurückfahren und die Gegenden, die mich besonders berührt haben, nun auf dem Rückweg intensiver zu betrachten. Jetzt wird es richtig spannend. Die Rückfahrt ist für den 18. Mai gebucht. Ich habe noch sechs Tage.

Orte:
Ruine einer Kapelle in Derreen, Craggagh
Felsen von Lurraga, Ballyryan
Wunderbare Wiesen und Sträucher in Kilcorney, Poulnabrone
Schifffahrt an den Cliffs of Moher
Lifemusik in McDermott’s Pub in Toomullin, Doolin – Clare Iland

Tag 10 – Am Rand der Welt

Der westlichste Punkt Europas. Das Ende der alten Welt.
Der Wind bläst kräftig aus West.
Der „Geheimtipp“ eines Einheimischen hat es mir ermöglicht, mit dem Auto bis an die Kante zu fahren.
Der kleine weiße Punkt oben links, da ist mein „Stealth-Camper“.
An dieser Stelle, konnte ich auch bis ganz nach unten klettern, Bilder machen und heil wieder nach oben „wandern“.

Schiss gekriegt:

Bestürzende Plakate.

Tag 9 – Regen bestimmt den Tag

Bei gutem Wetter sind die Möglichkeiten rund um meinen Stealth-Camper grenzenlos. Addieren sich niedrige Temperaturen zu den Regenschauern, wird es kritisch. Meditation, Musik und ein gutes Buch helfen durch das Tief. 😎

Am Ende hat es für einen Spaziergang an der Küste zu den Klippen (George’s Head) gereicht. Beeindruckende Felsabbrüche und ein Naturschwimmbad mitten in der See. Das alles fernab vom allgemeinen Touristenrummel. Eintritt? Fehlanzeige. Unter Umständen fliegt einem jedoch ein Golfball vom nahegelegenen Golfplatz an den Kopf. Macht aber nix. Ein Schritt zur Seite und der Ball plumpst in die Tiefen des Kliffs.

Tag 8 – Dingle

Die Halbinsel Dingle bietet wunderbare Strände (Ich habe mich auf zwei: Inch Beach und Ballinknockane Bay Beach, beschränkt.) und mit dem Conor Pass einen unfassbaren Gebirgspass, der nicht nur einen eigenen Gebirgssee, sondern auch einen Wasserfall zu bieten hat.
Doch zuvor der Killarney Nationalpark und ein nettes Häuschen (Muckross House) mit seinem wunderbaren Sichtachsen. Für dieses Haus und seinen Garten (mit verfallenen Kloster – Muckross Abbey) haben die Eigentümer seinerzeit derart viel Schulden aufgenommen, dass sie ihr Anwesen nur kurze Zeit später an die Gläubiger verkaufen mussten. Irre.

Alles da: Meer, Berge, Straßen, Schafe.