Teekanne

Wurzel des Atems
Hūxī zhī gēn hú
呼吸之根壶 

Friederike kam an einem Nachmittag vorbei, an dem das Licht flach über den Tisch strich. Winterlicht. Sie sah die Teekanne auf dem großen Tisch. Ihre Finger glitten über den Astgriff. Alt. Trocken. Warm vom Raum.

Sie lächelte, neigte sich mir zu und flüsterte: „Manche Dinge wollten getragen werden, andere gehalten.
Diese Kanne will beides.“