Ich gebe mich / den schönen Dingen hin
und spüre: / hier beginnt der Sinn.
Kein Opfer ist’s, / kein eitles Streben,
nur Einverständnis – / stilles Leben.
Hinwendung fragt / nach keinem Ziel
sie folgt / dem lautlos eignen Spiel.
Nur Gegenwart, / nur pures Sein
nur Herz, das atmet / klar und rein.
So reifen Räume / stiller Nähe
wo Zeit sich selbst / ins Schweigen drehe.
Ein Schritt, ein Blick, / ein Atemstück
und alles fällt / in sich zurück.
Manch einer bleibt / im engen Kreis
im trügerischen Glanz / der eignen Weis.
Doch wer sich löst, / wer schweigen kann
der hebt / im Jetzt ein Neues an.
So ahn’ ich tief / den Lebensgrund
im leisen Sinn, / im innern Bund.
Kein Pathos weht, / kein lauter Schein
nur Dasein will / das Leben sein.

