Teeschalen mit Henkel

Asiatische Kultur trifft auf europäische Gewohnheiten

Es ist ein großes Vergnügen den frischen Ton mit den Händen in Form zu bringen und nach einer kurzen Wartezeit mit verschiedenen Werkzeugen zu bearbeiten. Danach werden die Nerven allerdings auf eine harte Probe gestellt. Mindestens drei Wochen muss der Rohling durchtrocknen bevor die Glasur aufgetragen werden kann.
Auf einen Zwischenbrand verzichte ich. Das zukünftige Gefäß wird im Einmalbrand hergestellt. Das ist ein bisschen kniffelig, aber das Ergebnis spricht dann für sich.

Die Schale entsteht.

Im Grunde genommen habe ich bei diesem Modell immer noch eine typische Teeschalenform, aber hinzugekommen ist ein Henkel. Nun ist es ein profaner Becher oder eine Tasse. Mir gefällt dieser Stilmix. Auch kommt mir die Möglichkeit entgegen, mein heißes Getränk wie gewohnt seitlich an den Mund zu führen.

Fertig. Der Henkel steht im Mittelpunkt.
Nach dem Formen kommt eine Signatur.
Die fertigen Schalen nach dem Glasurbrand.

Teeschale „Ukraine“

Selbstverständlich sind alle Glasuren lebensmittelecht. Die Schale selbst ist mit hoher Temperatur gebrannt und dementsprechend wasserdicht. Klopft man dagegen, klingt sie hell wie eine Gocke. Ich mag dieses wunderbare blau und die gelbe Farbe bildet einen schönen Kontrast.